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Immobilieninvestor Andreas Schrobback: „Deutschland fehlen energetische Sanierungen in der Breite“

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Gebäude EnergieeffizienzEnergie ist ein sehr breit diskutiertes und wichtiges Thema in unserer Gesellschaft. Im Immobilienbereich spielt Energie eine ebenso große Rolle: So macht die Gebäudeenergie einen sehr bedeutenden Teil unseres allgemeinen Energieverbrauchs aus. So fallen etwa 40 % des Energieverbrauchs und ca. 30 % der Treibhausgase in der Atmosphäre zurück auf die Gebäudeenergie. Eine positive (weil sparsame) Energiebilanz für ein Gebäude bedeutet deshalb eine Aufwertung der Immobilie. Zudem ist Energie nicht nur begrenzt, sondern auch teuer. Für Bestands- wie auch für Neu-Immobilien sind laut Verordnung energetische Grenzwerte einzuhalten. Diese Gebäudestandards definieren den Energiebedarf einer Immobilie unter Berücksichtigung der individuellen Eigenschaften des Gebäudes. Doch diese Standards werden vielerorts noch nicht erfüllt und es scheint schwer, eine Umsetzung in der Breite umzusetzen. Um die gesetzten Klimaziele der Bundesregierung zu erreichen, sollte daher ein Umdenken bei energetischen Sanierungen stattfinden, meint der Berliner Immobilienfachmann und Investor Andreas Schrobback. Er verfügt über viele Jahre einschlägige Erfahrungen im Bereich der energetischen Sanierung und ist sich sicher, dass die Breite der erreichten Sanierungen in Deutschland schlicht nicht ausreichend ist.

Energieeffizienz eines Gebäudes ist entscheidend

Die Klimaziele können nur erreicht werden, wenn gerade bei energetischen Sanierungen von Gebäuden ein Hebel angesetzt wird. Das wurde auch schon von der Politik erkannt – denn die Bundesregierung hat bis zum Jahr 2050 vor, für so gut wie alle Gebäude in Deutschland Klimaneutralität zu erreichen. Bisher kommen die Sanierungsfortschritte in diesem Sinne allerdings nicht so recht voran: Ein aktuelles Gutachten des Instituts der deutschen Wirtschaft in Köln (IW) bescheinigt, dass vor allem die Breite für Investitionen in die energetische Sanierung fehlt. So rücken zwar zunehmend höhere Effizienzstandards in den Fokus, doch diese lassen sich nur bei den wenigsten Vorhaben überhaupt umsetzen. Die Gesamtzahl der energieeffizient sanierten Häuser ist entscheidend – und nicht zu welchen Höchsteffizienzwerten einzelne Gebäude fähig sind. Nur eine möglichst große Anzahl sanierter Gebäude hilft wirklich bei der Erreichung der gesetzten Klimaziele, sogar wenn das Energiebilanzniveau dieser vielen Gebäude insgesamt niedriger ist als heute technisch möglich.

Know-how und Förderung sind zu komplex und werden nicht ausreichend kommuniziert

Die Vielzahl der Möglichkeiten einer energetischen Sanierung sollten viel breiter bekannt gemacht werden – so gibt es zwar schon heute sogenannte Energieberater, welche jedoch zu wenig gewichtet sind. Die Eigenheimbesitzer kennen oft gar nicht die Möglichkeiten, die sich für ihr Gebäude bieten. Ähnlich verhält es sich mit den möglichen Förderungen: Das Förder- und Beratungssystem sind nach meiner vieler Fachleute nicht ausreichend. Die Vorteile liegen dabei klar auf der Hand – trotzdem werden die Eigenheimbesitzer kaum erreicht. Wenn von den Verantwortlichen der Politik ein Ziel ausgegeben wird (klimaneutrale Gebäude bis 2050 in Deutschland), dann muss man auch Sorge dafür tragen, dass die Zielerreichungssysteme (Förderungen, Beratung, schnelle Umsetzung) entsprechend ausgerichtet sind. Die breite Masse in Deutschland hat bis heute nur wenig davon mitbekommen, welche Einsparmöglichkeiten sich bieten und wie man maximal von Förderungen profitieren kann. Dabei spielt auch eine Rolle, wie hoch die Förderungen sind und wie umständlich die Beantragung und Kontrolle eingerichtet sind. Hier gibt es viel Nachholbedarf. Eine Vereinfachung des Fördersystems würde also ebenfalls zur Verbesserung der Gesamtenergiebilanz beitragen.

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Ältere Kunden bekommen immer schwieriger Immobilienkredite oder Anschlussfinanzierungen

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Senioren lassen sich beratenEine neue Richtlinie macht es aktuell noch schwieriger für ältere Menschen, einen Immobilienkredit zu bekommen. Nach einem Bericht der Bild geht für viele der Traum vom Eigenheim in gesetzteren Jahren nicht mehr in Erfüllung, weil das Eigenkapital bzw. das Einkommen nicht hoch genug ist. Es ist heutzutage nicht mehr ungewöhnlich, wenn Kreditinstitute teils mit völliger Ablehnung auf Kreditanfragen älterer Menschen reagieren. Diese Thematik wird derzeit in vielen Gesellschaftsschichten sowie in Politik und Wirtschaft heiß diskutiert. Grund für die Aufregung ist die jüngst in nationales Recht umgewandelte EU-Richtlinie über Kreditverträge bei Wohnimmobilien. Die Umsetzung in eine nationale Richtlinie erfolgte ungewöhnlich scharf. Ursprünglich gedacht ist die Richtlinie zum Schutz von Kreditnehmern vor Zahlungsunfähigkeit aufgrund zu hoher Kreditverpflichtungen bzw. zur Vermeidung einer Blasenbildung auf dem Immobilienmarkt. So werden Kreditinstitute angewiesen, Einkommen und vorhandenes Eigenkapital auf Kapitaldienstfähigkeit zur Erfüllung des Kreditvertrages zu prüfen. Vorhandene Immobilien dürfen dabei nicht mehr wie bisher als ausreichende Deckung im Falle eines Zahlungsrückstandes angesehen werden.

Viele Interessenten gelten als nicht mehr kreditwürdig

Legt man die neuen Maßstäbe für die Bonitätsbewertung zugrunde, sind das vorhandene Einkommen, das vorhandene Eigenkapital und die Lebenserwartung entscheidende Faktoren zur Bewertung der Kreditwürdigkeit. Damit haben gerade ältere Antragsteller kaum noch Aussicht auf einen Angebot, selbst wenn das Einkommen ausreichend wäre. Dies trifft nicht nur Menschen, die eine Immobilie erwerben oder bauen möchten, sondern auch Interessenten, die Sanierungen (z. B. energetische Sanierung) oder einen Umbau (z. B. den Wohnraum altersgerecht umgestalten) realisieren möchten. Insgesamt droht eine ungewollte, starke Beschränkung von Kreditvergaben. Diese Entwicklung sollte durchaus kritisch beobachtet werden, auch wenn das Verbraucherschutzministerium derzeit noch keinen Anlass zum Eingreifen sieht. Gerade die ältere Generation hat so kaum noch Möglichkeiten, in die eigenen 4 Wände zu ziehen bzw. diese zu sanieren und zu erhalten oder altersgerecht umzugestalten.

Nachbesserung scheint angebracht

Nach Meinung vieler Experten müsste hier grundlegend nachgebessert werden. So sei die Bundesregierung nicht verpflichtet gewesen, eine solch strikte Umsetzung vorzunehmen – zum Schaden gerade vieler älterer Immobilienkreditkunden, aber auch zum Schaden von z. B. jungen Familien, deren Einkommen noch nicht hoch genug ist und die auch noch keine Zeit hatten, ausreichend Kapital anzuhäufen. Zudem erscheint die strikte Vorgabe ein Eingriff in die freie Entscheidungsgewalt über die Kreditvergabe der Kreditinstitute zu sein. Ob die Richtlinie eine Blasenbildung am Immobilienmarkt besser verhindern kann als keine Richtlinie, scheint fraglich. Faktisch verhindert sie jedoch den Zugang zu Krediten für bestimmte Bevölkerungsgruppen, schränkt die Schaffung von Wohnraum besonders in Ballungsgebieten ein und lässt die Ziele in punkto Energiepolitik noch weiter nach hinten rücken, weil die Menschen nun weniger kreditfinanzierte Sanierungen vornehmen können. Es erscheint wahrscheinlich, dass hier nachgebessert werden muss. Es sollte jedoch nicht erst gewartet werden, bis die Kreditvergabe bereits merklich zurückgefahren wurde aufgrund von Kriterien, die so nicht akzeptabel sind. Denn der daraus entstandene Schaden könnte bereits einen Rückschritt auf dem deutschen Immobilienmarkt und den energetischen und wohnraumpolitischen Zielsetzungen bedeuten. Es bleibt abzuwarten, ob sich die Politik hier rechtzeitig auf einen Umdenkprozess einlässt.

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Preise auf dem Immobilienmarkt entwickeln sich weiterhin dynamisch

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steigende ImmobilienpreiseEin aktueller Artikel von cash-online bescheinigt dem deutschen Immobilienmarkt auch weiterhin ein dynamisches Wachstum. So ist der durch den Verband deutscher Pfandbriefbanken (vdp) aktuell ermittelte Immobilienpreisindex für das dritte Quartal 2016 wieder einmal über alle Immobilienbranchen hinweg gestiegen. Insgesamt konnte ein Anstieg von 6,7 % von Juli bis September 2016 im Vergleich zum gleichen Quartal des Vorjahres festgestellt werden. Hierbei stiegen die Preise für Büroimmobilien um 8,3 %, Mehrfamilienhäuser um 7,1 % und für selbstgenutztes Wohneigentum um 6,4 %. Einzelhandelsimmobilien stiegen dagegen um nur 2,7 %. Betrachtet man den langfristigen Chart, ergibt sich seit dem Jahr 2003 eine Steigerung des vdp-Immobilienpreisindex Gesamt um ca. 35 % – Zugpferd waren hier vor allem die Wohnimmobilien, die allein für sich betrachtet im gleichen Zeitraum sogar um ca. 39 % zulegen konnten.

Wie kommen diese Steigerungen zustande?

Grundsätzlich kommen die Steigerungen dadurch zustande, das in den Ballungsgebieten in Deutschland noch immer eine viel größere Nachfrage nach Wohnungen vorhanden ist, als das Angebot hergibt. Eine Bedarfsdeckung ist trotz steigender Bautätigkeit derzeit und in nächster Zukunft nicht zu erwarten. Zudem herrscht an den Märkten ein sehr niedriges Zinsniveau, welches Investoren – und das nicht nur in Deutschland – nach Alternativen suchen lässt. Hierbei spielen auch Immobilien eine große Rolle. Gerade aufgrund der großen Nachfrage ist eine lückenlose Vermietung und damit ein sicheres Investment bei einer attraktiven Rendite in vielen Regionen Deutschlands möglich. Zunehmende Schwankungsintensitäten im wirtschaftlichen Umfeld schicken ebenfalls viele Investoren in Richtung „sicherer Hafen“ Immobilienanlage. Es scheint so, als könne nur dann eine Änderung eintreten, wenn sich die Politik des Themas intensiver annimmt und die Rahmenbedingungen grundsätzlich ändert. Die schon vor einiger Zeit ins Leben gerufene „Mietpreisbremse“ scheint hier bei weitem nicht den gewünschten Erfolg zu bringen. Es bleibt also abzuwarten, ob sich die Umgebungsbedingungen mittelfristig ändern werden. In allernächster Zeit sind daher weitere Preissteigerungen zu erwarten.

Was können Wohnungssuchende tun?

Wer auf der Suche nach bezahlbarem Wohnraum in Ballungsgebieten in Deutschland ist, hat es schwer. Viele Interessenten weichen mittlerweile auf B- und C-Lagen aus, um überhaupt ein Angebot für eine Wohnmöglichkeit, die sich bezahlen lässt, finden zu können. Doch auch hier lassen sich bereits schon gewisse Preissteigerungen feststellen. Lediglich im ländlichen Raum herrscht ein Überangebot an Wohnraum, der zudem zu viel günstigeren Preisen zu haben ist. Es stellt sich nun die Frage, ob der Interessent bereit ist, längere Wege in Kauf zu nehmen, um dadurch eine günstigere Wohnmöglichkeit zu erhalten. Auch kommen mittlerweile neue Konzepte auf – so beispielsweise die Idee von Mikro-Wohneinheiten, die zwar ein minimales Raumangebot haben, dafür aber zu einem vergleichsweise günstigen Preis erhältlich sind. Wie auch immer, der Interessent muss nach örtlichen Gegebenheiten und individuellen Voraussetzungen abwägen und entscheiden, welche Alternative für ihn möglich ist. Da dies alles andere als einfach zu handeln ist und natürlich auch einen gewissen Zeitaufwand erfordert, sollte damit sehr rechtzeitig begonnen werden, wenn bekannt ist, dass ein Umzug in ein entsprechendes Gebiet ansteht. Hier können auch Fachleute – wie z. B. Makler – helfen, damit doch noch ein Angebot gefunden werden kann, was den eigenen Vorstellungen möglichst nahe kommt.

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Kapitalanlagefachmann Andreas Schrobback: Einspruch gegen Finanzamtsbescheid kann sich lohnen

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Stempel: WIDERSPRUCHNach einem aktuellen Bericht vom Handelsblatt kann sich bei einem Fehler oder Missverständnis im Steuerbescheid ein Einspruch beim Finanzamt durchaus lohnen. Man sollte sich zügig und bestimmt entsprechend mit einem passenden Einspruchsschreiben an das Finanzamt wehren. Allerdings gibt es einige Dinge zu beachten, meint Andreas Schrobback, Immobilienfachmann und Kapitalanlagespezialist aus Berlin.

Auch das Finanzamt macht Fehler

Niemand ist vor Fehlern sicher – auch nicht das Finanzamt. Wurde ein Sachverhalt nicht oder falsch berücksichtigt, ein Zahlendreher eingebracht oder schlicht etwas übersehen, sollte der Steuerpflichtige nach der Prüfung seines Steuerbescheides Einspruch einlegen. Im Jahr 2015 haben dies etwa 3,5 Millionen Menschen getan – die Mehrheit von ihnen mit Erfolg. Nach einer Statistik des Bundesfinanzministeriums wurden ca. 64,5 % der Einsprüche durch Abhilfe (also Änderung des Steuerbescheids) geklärt. Bei 22,4 % der Fälle wurde der Einspruch zurückgenommen. Dies kann z. B. dann der Fall sein, wenn ein Einspruch nach Ansicht der Finanzbeamten keine Aussicht auf Erfolg hat. Dies wird dem Steuerzahler mitgeteilt, der dann seinen Einspruch zurückziehen kann. Etwa nur 10 % der Einsprüche wurden ganz oder teilweise als unbegründet zurückgewiesen. Um Erfolg zu haben, sollte sich der Steuerpflichtige allerdings schon genau mit der Materie beschäftigt haben. Manchmal hilft es bereits, den zuständigen Sachbearbeiter beim Finanzamt zu kontaktieren und mit ihm zu klären, wo das Problem liegt. Wurde die Steuererklärung über einen Steuerberater erstellt, kann natürlich mit diesem entsprechend über das Problem diskutiert werden. Er wird sich dann nötigenfalls mit dem Finanzamt auseinandersetzen.

Auf was ist bei einem Einspruch zu achten?

Ganz wichtig ist die Beachtung der Einspruchsfrist. Für einen Einspruch gegen den bekanntgegebenen Steuerbescheid hat der Steuerpflichtige einen Monat Zeit. Während dieser Zeit muss der Einspruch schriftlich (per Post, E-Mail oder Fax) an das zuständige Finanzamt gesendet werden. In diesem Schreiben sollten Namen und Adressen des Finanzamts sowie des Steuerpflichtigen korrekt angegeben sein, die Steuer-ID, die Steuer-Nummer und möglichst noch weitere Details des Steuerfalles, um den es geht. Zudem muss das Wort „Einspruch“ aufgeführt sein.
Der Einspruch muss begründet werden, wobei die genaue Begründung auch nachgereicht werden kann. In der Begründung sollte genau angegeben sein, aufgrund welcher Punkte der Einspruch erfolgt. Eine Aussetzung der Vollziehung kann ebenfalls mit dem Einspruch beantragt werden – somit müsste der Steuerpflichtige den bestrittenen Steuerbetrag zunächst nicht zahlen. Dies gilt freilich nur so lange, bis die zuständige Finanzbehörde über den Einspruch entschieden hat. Bei erfolglosem Einspruch würden dann sogar Aussetzungszinsen fällig.

Was außerdem wichtig ist
Was viele nicht wissen: Ist ein Einspruch erfolgt, prüft das Finanzamt den gesamten Steuerfall nochmals. Wird dabei festgestellt, dass auch noch andere Fehler gemacht wurden, welche den Steuerpflichtigen begünstigen, können diese ebenfalls korrigiert werden. Tritt eine solche Situation ein, informiert das Finanzamt den Betroffenen vorab. Dieser hat dann die Möglichkeit, den Einspruch doch noch zurückzunehmen.

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Immobilienunternehmer Andreas Schrobback warnt vor Bargeldabschaffung

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BargeldabschaffungBanken und Vertreter der Volkswirtschaft hatten jüngst die Abschaffung des Bargelds zum Thema gemacht. Dies seit vorteilhaft beim Kampf unterBanken und Vertreter der Volkswirtschaft hatten jüngst die Abschaffung des Bargelds zum Thema gemacht. anderem gegen Schwarzarbeit, Korruption und Drogenhandel. Der Wirtschaftsweise Peter Bofinger unterstützt diesen Aufruf in einer aktuellen Stellungnahme zu der Thematik und ganz generell wird dieses Thema natürlich auch allgemein heiß diskutiert. Bargeld sei antiquiert und anfällig gegen z. B. Banküberfälle oder Raubzüge sagen die Befürworter. Am Beispiel Schweden, wo das Bargeld bereits drastisch eingeschränkt wurde, könne man den entsprechenden Erfolg dieser Maßnahme ablesen. Es gibt bereits auch Gerüchte, dass die EU schon entsprechende Pläne zur Umsetzung der Abschaffung des Bargeldes erstellt habe. Doch die Stimmen gegen eine Abschaffung des Bargelds mehren sich und sie sollten ebenfalls beachtet werden. So wie der Berliner Immobilienunternehmer Andreas Schrobback gibt es viele Fachleute, die auch große Nachteile im Falle einer Realisierung der Abschaffung befürchten – für fast jeden einzelnen Bürger in unserem Land.

Bargeld ist Ausdruck von Unabhängigkeit

Der Besitz von Bargeld bedeutet Unabhängigkeit und erfüllt nicht nur den Zweck eines Zahlungsmittels, sondern ist auch eine Form der Wertaufbewahrung. Die Gefahr eines theoretisch unkontrollierbaren Zugriffs auf die Geldreserven jedes einzelnen Bürgers ist durch Abschaffung des Bargelds viel größer als vorher. Stellt man sich beispielsweise vor, dass eine Bankenpleite droht, können Bürger ihr Geld nicht (wie z. B. in Griechenland oder auch in kleinerem Umfang in Deutschland 2008 während der Finanzkrise) einfach abholen und bei sich verwahren, sondern müssten tatenlos zusehen, wie ihr Geld sich in unerreichbare Dimensionen verabschiedet. Roland Tichy – Vorsitzender der Ludwig-Erhard-Stiftung – formuliert es so: „Erst kommt der Ruin der Staatshaushalte durch die Politik, dann kommen die Erfüllungsgehilfen in den Zentralbanken und am Ende steht das Ende der bürgerlichen Freiheiten“.

Wie realistisch ist die Abschaffung des Bargelds?

Die Aussagen der einflussreichen Befürworter gehen in eine eindeutige Richtung. Die ersten Schritte zur absoluten Kontrolle über die Spareinlagen der Bürger sind bereits schon absolviert. Zinsen für Staatsanleihen gleichen bereits nicht mehr die Inflationsrate aus bzw. sind sogar teils negativ. Auch Negativzinsen für größere Einlagen sind bereits im Gespräch. Man könnte nun argumentieren, dann kauft diese Anleihen eben niemand bzw. man legt das Geld eben nicht entsprechend an. Das stimmt jedoch so nicht. So hat z. B. die Bundesregierung die Versicherungen schon heute verpflichtet, einen großen Teil ihrer Kundengelder in Staatsanleihen einzubringen. Bei Negativzinsen für Spareinlagen werden Gelder für das unbare Aufbewahren von Kundenkapital verlangt – einziges Manko an dieser Politik aus Sicht der Initiatoren bisher ist, dass der Kunde es abheben und bar zu Hause lagern könnte. Hier jedoch setzt die Abschaffung des Bargelds an: Ist keine Münze und kein Schein mehr verfügbar, gibt es nur noch elektronisches Buchgeld, was von einer Bank verwaltet wird und daher auch entsprechend manipuliert werden kann. Das klingt aus heutiger Sicht wie der einzig logische Folgeschritt zu den bereits genannten, schon existenten Umständen. Doch es regt sich auch Widerstand. Wie die Geschichte ausgeht, werden wir sicherlich schon sehr bald erfahren.

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ANDREAS SCHROBBACK, CEO DER AS UNTERNEHMENSGRUPPE IN DEN IHK-BRANCHENAUSSCHUSS BAU- & IMMOBILIENWIRTSCHAFT BERUFEN

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as_ihk_header2Der Berliner Unternehmer Andreas Schrobback wurde von der Vollversammlung der IHK (Industrie- und Handelskammer) zu Berlin in den Branchenausschuss Bau- und Immobilienwirtschaft berufen. Der Einsatz in diesem wichtigen Gremium ist Freude und Verpflichtung zugleich, denn die Ausschüsse spielen eine wesentliche Rolle für die Berliner Wirtschaft. Sie beraten die Vollversammlung sowie das Präsidium und können die unternehmerische Erfahrung zugunsten eines starken Wirtschaftsstandortes einbringen. Die Branchenausschüsse ordnen sich in die regionale Wirtschaftspolitik ein, orientieren sich an den Clustern und wichtigsten Branchen Berlins. Die Positionen gegenüber der Politik können somit überzeugender und mit mehr Nachdruck vertreten werden. 

IHK BERLIN

Die Industrie- und Handelskammer zu Berlin ist eine Organisation die Teil einer gesetzlichen Vorgabe ist. Hierbei ist insbesondere zu beachten, dass dieser Zusammenschluss den wirtschaftlichen Bedürfnissen der verschiedenen Unternehmen Rechnung trägt, trotzdem aber unabhängig von speziellen Interessen einzelner Wirtschaftszweige, Unternehmen oder Branchen bleibt. Ziel ist somit eine gesamtwirtschaftliche Förderung der Region, bei der staatliche Einflüsse auf Unternehmen möglichst gering gehalten werden sollen. Die IHK Berlin finanziert sich aus Beiträgen und Gebühren sowie durch kostendeckende Entgelte für einige Service- und Dienstleistungen – nicht jedoch über staatliche Zuschüsse. Dies stellt die Unabhängigkeit der Organisation sicher.

ZIELE DER AUSSCHUSSARBEIT

Ziel der Ausschüsse, ist es, die unterschiedlichen Sichtweisen, Anforderungen und die gesammelten Erfahrungen aus der unternehmerischen Praxis der Ausschussmitglieder in die Gesamtinteressenvertretung und die Förderung der gewerblichen Berliner Wirtschaft einzubringen. Der politische und wirtschaftliche Einfluss der Industrie- und Handelskammer zu Berlin wird damit auf eine solide Grundlage gestellt werden. Die Auseinandersetzung in der Vollversammlung sowie die Beschlussfassung wird branchenübergreifend und im Interesse der Ziele der IHK gestaltet. Jeder Fachausschuss erarbeitet eine Jahresplanung für das Arbeitsprogramm und berichtet in der Vollversammlung regelmäßig. Es werden neue politische und wirtschaftliche Impulse gesetzt, bestehende Leistungen validiert und wirtschaftsfördernde Leistungen forciert. Die Ausschussarbeit ist ein sehr wichtiger Faktor im Rahmen der gesamten Arbeit der Industrie- und Handelskammer. Die erste konstituierende Sitzung des Branchenausschusses mit dem neuen Mitglied Andreas Schrobback wird am 11. Dezember 2017 stattfinden.

ÜBER ANDREAS SCHROBBACK

Andreas Schrobback ist ein deutscher Immobilieninvestor und Unternehmer der sich als Kapitalanlageimmobilienfachmann vorrangig in den Metropolregionen Berlin, Leipzig, Dresden und Magdeburg engagiert und hier schon viele erfolgreiche Immobilienprojekte – dabei auch zahlreiche denkmalgeschützte Wohnimmobilien – realisiert und vermarktet hat. Mit dem gesamten Team der AS Unternehmensgruppe und den verbundenen Partnern werden die Leistungen quasi „aus einer Hand“ offeriert. Die AS Unternehmensgruppe steht daher als erfahrener Partner privaten Anlegern und institutionellen Investoren zur Seite und begleitet den gesamten Zyklus der Wertschöpfungskette der Immobilieninvestition.

Durch die Berufung in den Ausschuss der IHK Berlin besteht eine weitere Möglichkeit, die regionale Entwicklung der Immobilienwirtschaft aktiv fördernd mitzugestalten.

Bild©Alexander von Prümmer

IMMOBILIENUNTERNEHMER UND CEO DER AS UNTERNEHMENSGRUPPE HOLDING, ANDREAS SCHROBBACK, ZU GAST BEIM IMMOBILIENTAG 2017 DES RDM IN BERLIN

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as_rdm_immotag_header copyAm 22. September 2017 fand im InterContinental Berlin der RDM Immobilientag 2017 statt. Der Immobilientag ist die wichtigste Veranstaltung des RDM (Ring Deutscher Makler) und ist für alle Immobilieninteressierten und damit verbundene Firmen bzw. Investoren von großem Interesse. Gerade in diesem Jahr – kurz vor der Bundestagswahl 2017 – kam der Veranstaltung eine besondere Bedeutung zu. Das Hauptthema in diesem Jahr war die Digitalisierung im Bereich der Immobilienwirtschaft. Neben einem hochkarätigen und informativen Programm waren viele bedeutende Gäste und Redner anwesend – zusätzlich sorgte eine Fachausstellung für das professionelle Ambiente. Für die AS Unternehmensgruppe und CEO Andreas Schrobback eine ideale Gelegenheit viele interessante Anregungen und Gesprächsinhalte mitzunehmen, denn neben dem rein geschäftlichen Aspekt ist immer auch der persönliche Kontakt zur Branche wichtig. Nur wer präsent ist, kann auch über das aktuelle Marktgeschehen informiert sein und wichtige Themen kommunizieren.

REDNER AUF DEM IMMOBILIENTAG

Neben Katrin Lompscher (Senatorin für Stadtentwicklung und Wohnen), Dr. Edmund Stoiber (Ministerpräsident a.D.) und Dr. Peter Ramsauer (Bundesminister a.D.) waren auch Wolfgang Bosbach (CDU), Christoph Keese (Executive Vice President, Axel Springer SE) und Thomas Gottschalk (bekannt aus dem Fernsehen) anwesend und konnten in Ihren Reden wichtige Thematiken abhandeln. Natürlich ist es auf dieser Veranstaltung ebenso wichtig, sich mit den vielen interessanten anwesenden Gesprächspartnern auszutauschen und ggf. neue Anregungen und Blickwinkel zu erfahren. Die Digitalisierung hält auch Einzug im Bereich der Immobilienwirtschaft. Die unterschiedlichen Standpunkte hier tragen zur notwendigen Weiterentwicklung in der Branche bei – diese scheint in dieser Hinsicht derzeit noch vor einigen Problemen zu stehen. So hat beispielsweise eine Studie des Immobilienberatungsunternehmens CBRE ergeben, dass Immobilienunternehmen auf die Digitalisierung schlecht vorbereitet sind – fast 90 % der Befragten erwarten Probleme und nur ca. 30 % erfüllen die Voraussetzungen. Grundsätzlich ging also von dieser Veranstaltung eine wichtige Signalwirkung für das Wahljahr aus. Es scheint dringender Handlungsbedarf zu herrschen, was in gemeinsamer Verantwortung von Politik und Wirtschaft liegt. Andreas Schrobback empfand es als immens wichtig, die verschiedenen Meinungen hierüber zu erfahren und wie sich die betroffenen Unternehmen auf die Zukunft vorbereiten.

ÜBER DEN RDM

Der RDM (Ring Deutscher Makler), dessen Landesverband Berlin und Brandenburg e.V. der Veranstalter des Immobilientages 2017 war, ist insbesondere durch den zweimal jährlich aktualisierten Immobilienpreisspiegel bundesweit bekannt. Der deutsche Verband der Immobilienberufe und Hausverwalter veröffentlicht hierin zum Jahresbeginn sowie zum Anfang der zweiten Jahreshälfte die aktuellen Immobilienpreise und bietet somit Orientierung für die Fixierung von Marktpreisen und bildet Grundlage für die Analyse von Markttendenzen. Dabei sind verschieden Immobilienarten unterteilt. Der RDM Berlin und Brandenburg e.V. ist der älteste Berufsverband für Immobilienmakler und Hausverwalter in Berlin und Brandenburg. Er vertritt die Interessen seiner Mitglieder und des gesamten Berufsstandes in der Region. Der RDM steht im Verbund mit den namhaften Verbänden der Wohnungswirtschaft und ist somit wichtiger Bestandteil der deutschen Immobilienlandschaft.

Bild©Alexander von Prümmer